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David Zehnder

Teamleader Leister Academy, Leister Technologies AG

Seit 1. Februar 2018 leitet David Zehnder die Leister Academy bei der Leister Technologies AG. Seither hat sich einiges getan. Wie David zu Leister kam, wo er vorher war, was er hier inzwischen aufgebaut hat und welches seine nächsten grossen Ziele sind, hat er Silke Landtwing, Manager Corporate Communications, im Interview erzählt.

 

David, wie bist Du zu Deinem Job bei der Leister Technologies AG gekommen?

Das war ein glücklicher Zufall. Ich kenne Michael Sigrist, Chief Human Resources Officer, vom Turnverein BTV Luzern. Während einem Turnanlass sind wir ins Gespräch gekommen und ich habe ihm erzählt, dass die Edwards Lifesciences AG, meine damalige Arbeitgeberin, den Schweizer Standort schliesst und ich deshalb auf Jobsuche bin. Und genau zu diesem Zeitpunkt war bei der Leister Technologies AG die Stelle des Teamleiters Leister Academy ausgeschrieben. Michael hat mich darüber informiert und dazu motiviert, mich darauf zu bewerben. Ich habe mir das Stelleninserat angeschaut, fand den Job spannend und habe mich nach einem interessanten Telefongespräch mit Livio Barbagallo, Vice President Business Unit Industrial Heating & Laser Systems, auf die Stelle beworben. Dann ging alles ganz schnell. Zwei Bewerbungsgespräche, Vertrag unterzeichnet und schon war ich bei Leister.

 

Hast Du denn langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden?

Ursprünglich habe ich Chemielaborant gelernt. Es hat mir gut gefallen, weil der Beruf sehr vielseitig ist. Insgesamt habe ich vier Jahre als Chemielaborant gearbeitet und kam dann zur Mettler-Toledo (Schweiz) GmbH, bei der ich im Kundensupport und Marketing angestellt war. Damals habe ich mich zum ersten Mal tiefer mit den Themen Training, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung befasst und den Grundstein für meine weitere berufliche Karriere gelegt.

 

Mein nächster Job war dann bei der Roche Diagnostics International AG in Rotkreuz. Hier war ich als Senior Support & Training Spezialist in der Abteilung «Global Customer Support» tätig. Während meiner insgesamt elfjährigen Tätigkeit bei Roche habe ich ein Betriebswirtschaftsstudium absolviert. Nach meinem Abschluss wollte ich bei Roche einen Perspektivenwechsel als HR-Business-Partner machen. Ich hatte sogar schon das Ok dafür, aber dann kam – wie das halt so im Leben ist – plötzlich das spannende Angebot, in einer Führungsfunktion als «Head of Training Departement» bei der Edwards Lifesciences AG in Horw zu starten.

 

Bei Edwards habe ich mit meinem Team innerhalb eines halben Jahres eine Trainingsabteilung zur Ausbildung von Reinraummitarbeitenden aufgebaut. Die Mitarbeitenden wurden im Rahmen der Trainings dazu befähigt, in Reinräumen künstliche Herzklappen herzustellen. Hier konnte ich sowohl meine bisherige Berufserfahrung in Training und Entwicklung als auch meine Kenntnisse aus dem Studium ideal anwenden und weiterentwickeln.

 

Und dann zu Leister – Herzklappen und Heissluftgeräte – wie verträgt sich das?

(lacht) Das verträgt sich überhaupt nicht. Das sind nämlich zwei komplett verschiedene Welten. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es doch: Qualität. Bei der Herstellung von Herzklappen ist Qualität lebenswichtig. Bei Leister ist Qualität eines unserer wichtigsten Versprechen an unsere weltweiten Kunden, auf das sie vertrauen und auf das sie sich verlassen.

 

Seit Du hier bist, hast Du in Sachen Ausbildung bei Leister einiges verändert – und das in eineinhalb Jahren. Was genau?

Wir haben das Angebot bei den «Technischen Trainings» erweitert. Die gesamte Struktur der Trainings wurde angepasst und auf einen einheitlichen Level gebracht. Die Abläufe wurden geprüft und ebenfalls – soweit es ging – vereinheitlicht. Auch das methodisch, didaktische Vorgehen bei den Trainings wurde weiterentwickelt. Ohne meine Trainercrew, die aus erfahrenen Leister-Fachleuten besteht, hätte ich das aber nicht geschafft.

 

Zudem haben wir seit 2018 mehr als 50 neue How-to Videos auf YouTube publiziert. Ein grosser Dank hierfür geht an das MarCom-Team.

 

Und wir haben erste Tests mit der HoloLens von Microsoft (Mixed Reality Device) durchgeführt, um Fern-Reparaturen anbieten zu können.

 

Seit Anfang 2018 bis heute haben wir von unseren Ländergesellschaften und Verkaufspartnern insgesamt 263 Fachspezialisten trainiert und ausgebildet.

 

Um die Reparatur- und Service-Trainings im Gebäude unseres Hauptsitzes in Kägiswil (Schweiz) durchzuführen, brauchten wir einen zusätzlichen Raum. Deshalb haben wir von Februar bis Ende April 2019 einen neuen Trainingsraum ausgebaut. Seit 1. Mai 2019 wird dieser Raum nun für Trainings genutzt.

 

Dein Aufgabengebiet ist sehr interessant und vielseitig – E-Learning-Medien, Schweisstrainings, ein Konzept für Verkaufstrainings hast Du auch schon in der Schublade – Wo setzt Du Deinen persönlichen Schwerpunkt?

Neben Schulungen für unsere Kunden und Verkaufspartner ist es mir besonders wichtig, unsere eigenen Mitarbeitenden zu fördern und ihnen Entwicklungsperspektiven zu geben. Das Verkaufstraining ist ein erster Schritt und wird ab 2020 für spezifische Zielgruppen am Standort Schweiz angeboten.

 

Und welche Learning- und Trainingsangebote erwarten unsere Mitarbeitenden, Kunden und Verkaufspartner im kommenden Jahr?

Ich arbeite derzeit an der Einführung eines Learning-Management-Systems, in dem alle Lernaktivitäten administriert, dokumentiert und organisiert werden. Mitarbeitende von Leister und Mitarbeitende unserer Verkaufspartner haben dann die Möglichkeit, Lerneinheiten ganz gezielt zu absolvieren, individuell nach Bereich und Thema. Auf diese Weise erreichen wir die Mitarbeitenden in unseren Ländergesellschaften und die Mitarbeitenden unserer Verkaufspartner noch besser und schneller.

 

Zudem wird es in regelmässigen Abständen sogenannte Micro Learnings für unsere Mitarbeitenden geben. Das sind kurze Lerneinheiten zu verschiedenen Themen, die für die tägliche Arbeit nützlich sind.

 

Ausserdem ist es mir wichtig, unser Angebot an E-Learning-Medien auszubauen. Konkret heisst das, unsere «Technischen Trainings» in Richtung Blended Learning Setup zu entwickeln. Blended Learning ist eine Mischung aus Präsenzschulungen und dem Einsatz von E-Learning-Medien. Lernaktivitäten finden so vor, während und nach dem «Technischen Training» statt.

 

Es ist natürlich geplant, dass auch andere Bereiche der Leister Gruppe von unseren E-Learning-Medien profitieren.

 

Der Trainingsplan für unsere Mitarbeitenden der Ländergesellschaften und Verkaufspartner für 2020 ist inzwischen fertig.

 

Gibt es eigentlich auch Trainings für unsere Kunden?

Unsere Fachleute aus den verschiedenen Business Lines geben bei Bedarf direkt bei unseren Kunden vor Ort Geräte- und Anwendungsschulungen. Diese möchten wir noch professioneller gestalten und weiter ausbauen. Ein unterstützendes Medium hierfür sind Webinar-Einheiten, um unsere weltweiten Kunden beispielsweise über Produkteinführungen und Produktneuerungen zu informieren. Solche Webinare möchten wir zukünftig einsetzen.

 

Zusammen mit Martin Kubias, International Sales Engineer, erarbeiten wir gerade ein Trainingskonzept für unsere Kunden des Geschäftsbereichs Laser Plastic Welding. Denn wir möchten neuen und langjährigen Kunden in einem zweitägigen Workshop die unterschiedlichen Möglichkeiten des Kunststoff-Laserschweissens zeigen und näherbringen.

 

Wenn Du zurückblickst und nach vorne schaust: Gibt es etwas, worauf Du besonders stolz bist oder worüber Du Dich besonders freust?

Ich finde es toll, dass sich die Leister Academy mittlerweile so gut etabliert hat. Und ich bin begeistert, mit welchem Engagement mich die Trainer aus unseren verschiedenen Geschäftsbereichen bei den Trainings unterstützen. Ein grosser Dank geht übrigens an das Empfangsteam in unserem Hauptsitz, das in der Trainingsadministration und Organisation tatkräftig mithilft. Ab März 2020 kommt Sandra Müller zu mir ins Team und unterstützt mich in allen Learning- und Trainingsaktivitäten. Darauf freue ich mich sehr.

 

Wenn die Leute nach dem Training zu mir kommen und mir sagen, wieviel sie gelernt haben, was sie für sich persönlich und für ihre Arbeit mitnehmen, ist das für mich immer wieder ein Riesenerfolg. So sehe ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und es zeigt mir auch, dass wir unseren Job gut machen. Es freut mich allgemein, wenn sich Leute dazu motivieren lassen, sich Wissen anzueignen, etwas Neues zu lernen und mit Neugier an Dinge herangehen.

 

Du wolltest ja noch wissen, ob es etwas gibt, worüber ich mich besonders freue: Ja, gibt es. Sogar jeden Tag. Mein Job ist sehr vielseitig und ich kann sagen, dass es wirklich noch keinen Tag gab, an dem ich nicht gerne hierher zur Arbeit gefahren bin.

 

Was sind Deine nächsten grossen Ziele?

Zurzeit absolviere ich eine Weiterbildung im E-Learning-Design und ich freue mich jetzt schon darauf, mein neues Wissen in die Tat umzusetzen.

 

Ausserdem sieht unser Trainingskonzept vor, die hier entwickelten Schulungen und Trainings auch für unsere Ländergesellschaften vor Ort anzubieten. Dies erfolgt in einem Train-the-Trainer Setup. Unsere Trainer in Kägiswil geben im Rahmen von Train-the-Trainer ihr Wissen an künftige Trainer der Ländergesellschaften weiter. Natürlich angepasst auf deren jeweilige Bedürfnisse und kulturelle Unterschiede. Damit möchten wir im 2020 bei Leister USA und Leister China starten.

 

Zurzeit wird unser Reparatur & Training Center modernisiert, digitalisiert, Abläufe werden vereinfacht, Wege verkürzt und und und. Die Idee dahinter ist, das heutige Reparatur & Training Center in eine «Vorzeigewerkstatt» zu verwandeln. Das nächste Ziel ist es dann, dass die Reparaturen weltweit gleich ausgeführt werden. Das heisst, sowohl das benötigte Equipment als auch die Abläufe anzugleichen.

 

Und welche Trainings stehen als nächstes auf dem Programm?

 

Abdalahi ould Mohamed Abderrahmane, unser Leister-Distributor in Mauretanien und David Zehnder beim Schweisstraining, Kägiswil, 04.11.2019

 

Aktuell läuft vom 4. bis 8. November 2019 das Plastic Welding Training Basic. Und vom 12. bis 14. November 2019 findet das SEAMTEK Partner Training statt. Das letzte Training in diesem Jahr ist das Plastic Welding Training Advanced vom 25. November bis zum 6. Dezember 2019.

 

Da wird Dir nicht langweilig. Apropos, hast Du bei dem vollen Terminkalender überhaupt noch Zeit, privaten Hobbys nachzugehen? Oder anders gefragt: Was macht David Zehnder, wenn er nicht bei Leister ist - so als Ausgleich zu Deinem Job und zum Energietanken.

Ja, unbedingt. Ich schaue auf einen guten und aktiven Ausgleich. Wir sind eine sportliche Familie, immer in Bewegung und meistens unterwegs. Am liebsten in den Bergen. Im Sommer zum Wandern und im Winter zum Ski- und Snowboardfahren.

 

Mit dem Geräteturnen habe ich immer noch eine Verbindung und gehe jeweils am Freitagabend ins Barrentraining beim Turnverein BTV Luzern. Michael Sigrist treffe ich hier inzwischen als Zuschauer, wenn er seinen Sohn begleitet. Wenn ich es schaffe, nehme ich sogar an den Turnfesten teil.

 

Über Mittag gehe ich zwei- bis dreimal pro Woche zum Kraft- und Konditionstraining ins Top Gym Fitness in Sarnen. Und wenn neben Familie, Freunden, Studium und Arbeit noch Zeit bleibt, dann springe ich gerne aus Flugzeugen, natürlich immer mit Fallschirm. (schmunzelt) Ich brauche neben dem Beruf einen Ausgleich, bei dem ich mich auspowern kann. Das tut mir gut und gibt mir neue Energie.

 

Danke für das interessante Gespräch. Schön, dass Du bei uns bist und mit Deiner Leister Academy Riesenschwung in unsere Aus- und Weiterbildung bringst. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg, Freude und Motivation bei Deinem abwechslungsreichen Job, einen erfolgreichen Abschluss bei Deiner Weiterbildung und dass Dein Fallschirm immer funktioniert.

 

 

Iris Gisler

Manager Human Resources, Leister Gruppe

Immer im Eilschritt, immer ein fröhliches Lächeln und die Frage: «Wiä gaht's?», wenn wir ihr begegnen. So kennen Iris Gisler hier alle. Was hinter der gut gelaunten Powerfrau aus der Personalabteilung steckt, woher sie ihre Energie nimmt und was ihr an ihrem Job bei der Leister AG am meisten Spass macht, hat sie Silke Landtwing, Manager Corporate Communications, im Interview verraten.

 

 

Iris, Du bist seit Dezember 2013 bei der Leister AG als Manager Human Resources beschäftigt. Wie bist Du seinerzeit zu Leister gekommen?

Das war ein guter Zufall. Ich war auf einer Weltreise und als ich wiedergekommen bin, habe ich eine neue Stelle gesucht. Leister hatte damals gerade die Stelle als Manager Human Resources ausgeschrieben. Und weil ich in Obwalden aufgewachsen und verwurzelt bin, kannte ich Leister natürlich – auch durch meinen Bruder, der mittlerweile mehr als 25 Jahre hier arbeitet – und ich habe mich beworben. Ich weiss noch genau, was ich zu Michael Sigrist, Chief Human Resources Officer, gesagt habe, als er mich anrief und mir die frohe Jobbotschaft übermittelte: "Herr Sigrist, Sie wissen gar nicht, was für eine Freude Sie mir jetzt machen."

 

Ich wollte unbedingt zu Leister, denn sowohl die Branche – Maschinen und Industrie – als auch das internationale Umfeld haben mich gereizt. Etwas vollkommen Neues für mich, und genau das habe ich damals gesucht.

 

 

Welche Ausbildungen braucht es, um so einen Job zu machen?

Ich habe zuerst eine kaufmännische Lehre im Versicherungsbereich gemacht und war danach weiterhin im Versicherungswesen tätig. Berufsbegleitend habe ich die Ausbildung als Eidgenössisch Diplomierte Versicherungsfachfrau abgeschlossen und anschliessend an diese Ausbildung noch die Eidgenössisch Diplomierte Marketingplanerin angehängt. Ich habe jedoch bald gemerkt, dass mir im Marketing nicht alle Facetten gleich gut gefallen. Das betrifft vor allem Marktforschung (Statistiken) und das Berechnen von Marktanteilen innerhalb von Distributionskanälen. Das war mir einfach zu trocken.

 

Mehr durch Zufall habe ich dann bei der AXA Winterthur eine Stelle in die Personalabteilung erhalten. Als Manager Human Resources hatte ich plötzlich die Verantwortung für rund 70 Lernenden innerhalb eines Direktionsgebietes und war zudem Ansprechpartnerin für die Mitarbeitenden der Schadensabteilung. Ich wurde damals sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen und habe dann während dieser Tätigkeit die Ausbildung zur Eidgenössisch Diplomierten Personalfachfrau nachgeholt. Ich hatte das Glück, dass mich langjährige Praxisbildner bei meinem Start und auch später sehr gut unterstützt haben.

 

 

Wie lange hast Du bei AXA gearbeitet?

Insgesamt 16 Jahre und in verschiedenen Jobs. Zu Beginn in einer Agentur als "Verkaufsorientierter Innendienst". Nachdem mein Vorgesetzter erkrankte, war ich teilweise auch im Aussendienst tätig. Das heisst, ich habe die Versicherungskunden zu Hause besucht und beraten. Nach einem Sprachaufenthalt in England bekam ich zwei befristete Anstellungen, zuerst als Sachbearbeiterin im Grosskunden- und Brokergeschäft und danach in der Abteilung Sachschaden. Anschliessend wechselte ich ins Schulungszentrum und habe angehende Aussendienstmitarbeitende ausgebildet. Per 1. Januar 2005 war der Wechsel in die Personalabteilung. Dort bin ich bis zu meiner Weltreise geblieben.

 

 

Ausbildung ist das eine – Persönlichkeit und Erfahrung das andere. Wenn Du Dich selbst mit drei Adjektiven beschreiben müsstest, welche drei wären das?

Du stellst mir hier Fragen, die ich sonst meinen Kandidaten stelle. (Lacht.)

Ich glaube, ich bin ein recht positiv denkender Mensch. Ich bin lösungsorientiert und meistens gut gelaunt.

 

 

Ja, genau so sehe ich Dich auch. Du wirkst immer gut gelaunt und voller Energie. Wie machst Du das?

Ein Teil ist einfach meine Persönlichkeit. Ich finde, als positiv denkender Mensch komme ich besser durchs Leben. Wenn Du griesgrämig in die Welt schaust, kommt das auch zu Dir zurück. Ausserdem macht mir mein Job grossen Spass.

 

Ruhe und Energie ziehe ich aus der Natur. Ich gehe zum Beispiel gerne Joggen oder Spazieren. Und ich geniesse die Ruhe nach getaner Arbeit, also einfach etwas Zeit für mich zu haben. Ich lese sehr viel und am Wochenende koche ich etwas Feines.

 

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag in Deinem Job?

Ich bin früh am Morgen im Büro, weil ich morgens erst einmal "ankommen" muss. Von 7 bis 8 Uhr bearbeite ich in Ruhe meine E-Mails. Gespräche mit Bewerbern terminiere ich meistens ab 8.30 Uhr. Nach den Gesprächen erfolgt die Nachbearbeitung oder die Vorbereitung auf weitere Termine. Meinen Tag strukturiere ich in Blöcken, denn strukturiertes Arbeiten und gut vorbereitet in ein Gespräch zu gehen, sind für mich sehr wichtig.

 

Am Nachmittag folgen dann weitere Termine. Im Grunde besteht mein Tag aus Gesprächsterminen mit Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Bewerbern, inklusive deren Vor- und Nachbereitung.

 

 

Gibt es auch Dinge, die Du verändern oder verbessern möchtest?

Wir haben Potenzial, unser Unternehmen noch bekannter zu machen. Vor allem bei Studenten. Deshalb werden wir in Zukunft die Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern (HSLU), z. B. durch regelmässige Fachvorträge, intensivieren. Und natürlich möchten wir auch mit anderen Hochschulen noch enger zusammenarbeiten.

 

Die Zuständigen der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg konnten wir bereits bei uns in Kägiswil begrüssen. Wir hatten die Möglichkeit, ihnen unser Unternehmen sowie das Heissluft- als auch das Laserschweissen genauer vorzustellen.

 

Per 2020 stehen die Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) sowie die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg-Windisch auf dem Programm. In diesen Fachhochschulen gehen wir vor allem an Veranstaltungen, in denen es um die berufliche Zukunft von Studentinnen und Studenten geht.

 

Natürlich sind wir auch im nächsten Jahr wieder am Kontaktgespräch der Hochschule Luzern (HSLU) und an der Polymesse der ETH Zürich. An diesen Jobmessen für Studentinnen und Studenten lernen wir viele spannende Menschen und natürlich potenzielle Mitarbeitende kennen. Zum Bespiel sind wir beim Kontaktgespräch 2018 der HSLU mit vielen Studenten ins Gespräch gekommen. Drei davon haben sich noch im selben Jahr für einen Job bei Leister entschieden.

 

v.l.n.r. Jürg Bühler, Head of R&D Platforms und Rafael Fanger, Design Engineer Technical Textiles, beide Leister Technologies sowie Iris Gisler, Manager Human Resources, Leister AG, am Kontaktgespräch 2019 der HSLU in Luzern

 

Ausserdem habe ich noch ein persönliches Ziel. Der gesamte Bewerbungsmarkt befindet sich im Wandel. Menschen bewerben sich nicht mehr so aktiv, sondern wir müssen sie über verschiedene Kanäle – zum Bespiel Social-Media-Plattformen – suchen und gewinnen. Auch wird sich durch die Digitalisierung die Art wie wir arbeiten und wie wir zusammenarbeiten verändern. Deshalb bilde ich mich in diesem Bereich weiter und absolviere den CAS Arbeit 4.0: Digital Collaboration & New Work 2019. Ich bin jetzt 46 und habe also noch 20 Arbeitsjahre mit den Herausforderungen eines offensichtlichen digitalen Wandels vor mir. Mir ist es wichtig, richtig und rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren.

 

 

Wie hat sich Leister seit Deinem Arbeitsbeginn im Jahr 2013 entwickelt?

Leister ist immer grösser geworden. Vor dem Neubau für unsere Produktion, der im Juli 2019 bezugsbereit war, hatten wir fast nicht mehr genügend Arbeitsplätze für neue Mitarbeitende. Als ich im Dezember 2013 zu Leister kam, waren wir weltweit 600 Mitarbeitende, seit August 2019 sind wir rund 900.

 

 

Welches sind Deine besonderen Highlights oder anders gefragt, was macht Dir an Deinem Job am meisten Spass?

Am meisten Spass macht mir der Kontakt mit Menschen. Sei es intern oder extern. Mir gefällt auch die Vielseitigkeit meines Jobs. Ein Job nur mit Zahlen wäre nichts für mich. Und ich schätze die Zusammenarbeit innerhalb von Leister sehr, weil sie auf Vertrauen aufbaut.

 

Leister ist ein spannendes Unternehmen. Wir sind in einem der kleinsten Kantone der Schweiz zuhause und sind weltweit tätig und erfolgreich. Mir gefallen die Bodenständigkeit und gleichzeitig die Innovationskraft unseres Unternehmens.

 

 

Was steht als Nächstes auf Deinem Terminkalender?

Ein Interview mit einem Kandidaten, den Namen darf ich Dir natürlich nicht verraten.

 

 

Wenn ich einen Job bei Leister suche, wie und wo bewerbe ich mich am besten?

Am besten online auf eine ausgeschriebene Stelle oder einfach spontan, denn ich prüfe auch sehr gerne Spontanbewerbungen.

 

 

Danke für das interessante Gespräch und den Einblick in Deine berufliche Entwicklung. Und natürlich viel Erfolg bei Deiner Weiterbildung und weiterhin viel Power für Deinen verantwortungsvollen Job.

 

Lars Gehrke

Application Engineer, Leister Technologies AG, Laser Plastic Welding

Lars Gehrke

"Zwei linke Hände und alles Daumen? Das geht in meinem Job nicht. Ich brauche handwerkliches Geschick und ein Gespür für unsere Kunden und ihre Bedürfnisse."

 

Diplom-Ingenieur Lars Gehrke aus Leverkusen verfügt über fundiertes Wissen beim Laserschweissen. Theoretisch und praktisch. In einem dreijährigen Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat er bei der lasergestützten Gehäuseproduktion für Elektrofahrzeug-Batterien mitgearbeitet. In seinem berufsbegleitenden Masterstudium konnte er seine beruflichen Tätigkeiten - Laserschweissen, Laserbeschriften und Prozessüberwachung - perfekt vertiefen.

 

Warum hast Du Dich bei Leister als Application Engineer im Bereich Laser-Schweissen beworben?
Weil Leister eine Vielzahl verschiedener Verfahrensvarianten zum Laser-Kunststoff-Schweissen anbietet. Besonders interessiert mich dabei die Pyrometrie zur Bestimmung der Wärmestrahlung. Das ist eine Möglichkeit der Prozessüberwachung, die weit verbreitet ist.

 

Was gehört zu Deinen wichtigsten Aufgaben?

Das Entwickeln und Aufbauen von Laser-Schweiss-Prozessen für unsere weltweiten Kunden ist, neben vielen anderen, meine Hauptaufgabe. Denn unsere Kunden brauchen aufgrund unterschiedlicher Produkt-Anforderungen auch ganz unterschiedliche Lösungen. Zum Beispiel die Auswahl des Lasers, der optischen Komponenten und der Verfahrensvariante.

 

Was macht Dir bei Deiner Arbeit am meisten Spass?

Das handwerkliche Arbeiten und die Herausforderungen des direkten Kundenkontakts. Es bereitet mir Freude, zusammen mit den Kunden, eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung zu erarbeiten.

 

Wie würdest Du Deine Teamkollegen in drei Wörtern beschreiben?

Macherpersönlichkeiten, lösungsorientiert, Teamplayer. Mein Chef sagt immer: "Wer zwei linke Hände hat und alles Daumen…"

 

Was zeichnet Dein Team aus?

Wir sind zu viert im Team. Und in einigen Punkten ticken wir sehr ähnlich. Wir haben alle ein gewisses handwerkliches Geschick und scheuen uns nicht davor, auch mal anzupacken. Unsere Zusammenarbeit ist u. a. auch von Hilfsbereitschaft geprägt.

 

Würdest Du Deinen Freunden empfehlen, bei Leister zu arbeiten? Wenn ja, warum?

Ja, aus beruflichen Gründen auf jeden Fall. Weil meine Freunde mehrheitlich in Deutschland leben, wäre ein Job bei der Leister Technologies AG in der Schweiz für sie mit einem Umzug ins Ausland verbunden. Dazu muss man bereit sein.

 

Wenn sich jemand für einen Job bei Leister interessiert, was würdest Du ihm raten oder über Leister erzählen?

Also in meinem Bereich wird man glücklich, wenn man es mag, täglich mit neuen Menschen zusammenzuarbeiten. Denn unsere Kunden kommen direkt zu uns ins Laserlabor. Wir erarbeiten gemeinsam mit ihnen die für ihre Produkte passenden Lösungen.

 

Es hilft sehr, wenn man kommunikativ ist, denn man muss im Gespräch mit dem Kunden herausfinden, was er braucht.

 

Ausserdem sollte man grundsätzlich Ahnung vom Prozess Laserschweissen haben. Sowohl praktisch als auch theoretisch.

 

Wer sich detaillierter informieren möchte, kann mir gerne schreiben: lars.gehrke@leister.com

 

Hast Du die Möglichkeit, Dich bei Leister beruflich weiterzuentwickeln? Was strebst Du an?

Mein momentaner Anspruch ist es, mein Know-how aus der Zeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im LaborLaserTechnik (LLT) der Rheinischen Fachhochschule Köln bestmöglich ins industrielle Umfeld einzubringen.

 

Bei Leister werde ich zurzeit in der Handhabung des Roboters geschult. Das wird bestimmt nicht meine letzte berufliche Weiterbildung bleiben.

 

Hat Dich Leister fachlich gefördert, Dir Weiterbildungen empfohlen und Dich dabei z.B. finanziell unterstützt?

Ja, ich habe schon diverse interne Schulungen besucht, um zum Beispiel das Leister-Produktportfolio besser kennenzulernen.

 

Auf dem Foto ist neben mir übrigens ein Roboter mit einer Globo-Optik von Leister zu sehen. Der "Globokopf" ist eine Entwicklung von Leister und wird zum Konturschweissen grosser Bauteile verwendet. Mit dem Globokopf werden zum Beispiel Rücklichter von Autos verschweisst.

 

Und was machst Du so in Deiner Freizeit?

Hier in der Schweiz hat man ja viele Möglichkeiten. Weil ich die Berge liebe, gehe ich zum Beispiel gerne Wandern. Mein persönliches Highlight sind dabei immer wieder die schönen Schweizer Kühe. Und ich treibe gerne Sport. Am liebsten gehe ich Joggen. Neben den Bergen mit tollen Aussichten, hat die Schweiz auch wunderbare Seen zu bieten. Als ehemaliger Stadtmensch geniesse ich dieses entspannende Kontrastprogramm.

 

Danke für das interessante Gespräch. Schön, dass Du Dich für Leister entschieden hast. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinen spannenden Aufgaben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Dir.

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