Leister-Bodengeräte begeistern in Zürcher Grossprojekt

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Erfolgsgeschichten

Entwicklung, Produktion und weltweiter Vertrieb von Maschinen und Geräten zum Verlegen elastischer Bodenbeläge ist eine von vielen Leister-Kompetenzen. Aktuell begeistern die akkubetriebene Fugenfräse GROOVER 500-LP und die Bodenschweissautomaten UNIFLOOR E und UNIFLOOR 500 die Schweizer Bodenleger Werner, Mischa und Sascha Morf, die in Zürich im Rahmen von Schulhaussanierungen tätig sind. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, denn wir durften ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Autorin: Silke Landtwing, Corporate Communication Manager, Leister Schweiz

2013 wurde vom Kanton Zürich eine Schulraumstrategie für Mittelschul- und Berufsfachschulbauten beschlossen. Im Rahmen dieser Schulraumstrategie stehen in der Stadt Zürich zahlreiche Sanierungen von Schulen an. Damit Schülerinnen und Schüler trotz Sanierung ungestört unterrichtet werden können, musste eine Lösung her. Hier kommt die Blumer-Lehmann AG ins Spiel, eines der führenden Schweizer Holzbau-Unternehmen. In Zusammenarbeit mit international renommierten Architekturbüros realisiert Blumer-Lehmann Free-Form-Holzbauten auf der ganzen Welt. Modulbau und Temporärbau gehören ebenfalls zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Und Temporärbau ist bei der Schulhaus-Sanierung gefragt.

Um es kurz zu machen: Blumer Lehmann baut Schulräumlichkeiten im Auftrag des Amts für Hochbauten der Stadt Zürich und diese werden mit strapazierfähigem, elastischem Bodenbelag ausgelegt.

Und jetzt schliesst sich der Kreis zu Leister. Denn die Bodenlegerfamilie Morf, Vater Werner und seine Söhne Sascha und Mischa, wurden von Blumer-Lehmann mit dem Verlegen dieser Bodenbeläge beauftragt.
Und Morfs setzen auf Leister-Qualität. Namentlich auf die akkubetriebene Bodenfräse GROOVER 500-LP, auf das Heissluftgebläse TRIAC AT und auf den Bodenschweissautomaten UNIFLOOR E.

Leister-Produktmanager Silvan Horand hat die Gelegenheit genutzt und den neuen UNIFLOOR 500 mit auf die Baustelle gebracht. Vermutlich nicht ganz ohne Hintergedanken. Wir sind gespannt, was die Gebrüder Morf zum UNIFLOOR 500 meinen.

Schulhaus mit drei Stockwerken in Zürich Höngg

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Das provisorische Schulhaus, in dem wir Sascha und Mischa Morf beim Bodenlegen über die Schulter schauen dürfen, steht in Zürich Höngg. Es ist ein schöner Holzbau und sieht von aussen schon richtig "fertig" aus. Innen fehlt auch nicht mehr viel.

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Die Brüder Sascha und Mischa Morf verlegen den grau-schwarzen Linoleum-Boden der Schweizer Marke Forbo in der zweiten Etage des Schulhauses in Zürich Höngg. Auf dem Bild ist zu sehen, wie Mischa Morf die soeben verklebte Linoleum-Bahn mit einer Walze fest andrückt, damit der Belag schön glatt liegt. Denn das ist die Voraussetzung zum Fugenfräsen. Mit der akkubetriebenen Fugenfräse GROOVER 500 fräst Sascha Morf anschliessend direkt an der Kante, an der die Linoleum-Bahnen aneinanderstossen, eine Fuge. Danach wird diese Fuge von einem der beiden Leister-Bodenschweissautomaten UNIFLOOR E oder UNIFLOOR 500 mit Schmelzdraht abgedichtet.

Für alle, die keine Ahnung haben, wie das funktioniert: Kunststoffschmelzdraht wird durch Heissluft erhitzt und vom Schweissautomaten direkt in die Fuge eingebracht. Danach ist der Boden dicht und hält den Belastungen des Schulbetriebs stand. Ausserdem ist so ein Linoleum-Boden pflegeleicht und besonders einfach zu reinigen.

Akku-Fugenfräse GROOVER 500 begeistert Sascha Morf

Als Sascha Morf die Fuge mit der akkubetriebenen Fugenfräse GROOVER 500-LP fräst, geht das so schnell, dass sich unser Kameramann Urs Zimmermann beeilen muss, damit er hinterherkommt. Kaum ist die letzte Fuge im hinteren Klassenzimmer der zweiten Etage gefräst, schnappt Sascha den GROOVER 500-LP und trägt ihn direkt ins nächste Klassenzimmer und weiter geht's. Auch das superschnell, was Sascha begeistert. Denn gegenüber einer mit Strom betriebenen Fräse verliert er keine Zeit durch das Umstecken des Stromkabels. "Heutzutage hat man nicht überall Strom auf der Baustelle und muss sich mit Provisorien behelfen. Mit dem GROOVER 500-LP bin ich da unabhängig.", sagt er fröhlich.

Und das ist nicht der einzige Vorteil. Auf die Frage, was er am GROOVER 500-LP besonders schätzt, antwortet er wie aus der Pistole geschossen: "Der GROOVER 500-LP ist einfacher zu handhaben, noch präziser in der Anwendung und ich bin durch den Akkubetrieb viel flexibler, unabhängiger und schneller."

Es gibt also einige gute Gründe für Bodenleger:innen auf den GROOVER 500-LP umzusteigen. Wie schnell der Raumwechsel beim Fugenfräsen funktioniert, demonstriert Sascha für Sie im Video:

Fugenschliessen mit dem UNIFLOOR 500

Nach dem Fugenfräsen ist vor dem Fugenschliessen. Bisher haben Sascha und Mischa Morf die Fugen mit ihrem UNIFLOOR E von Leister verschweisst.

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Heute hat Silvan Horand den neuen UNIFLOOR 500 dafür mitgebracht und erklärt Sascha Morf wie der neue Leister-Bodenschweissautomat funktioniert. Das dauert nicht lange, denn Sascha ist Boden-Profi und der UNIFLOOR 500 leicht zu bedienen.

Nach Knopfdruck und kurzer Vorwärmzeit schwenkt das Heissluftgebläse automatisch ein, der UNIFLOOR 500 fährt vorwärts und dichtet die Fuge mit dem Schmelzdraht ab. Sascha Morf läuft nebenher. An der gegenüberliegenden Wand angekommen, stoppt der UNIFLOOR 500 und schwenkt das Heissluftgebläse automatisch wieder aus. Wie das funktioniert? Das sehen Sie im Video.

Sascha Morf freut sich, dass er den UNIFLOOR 500 zum Testen behalten darf. Denn auf dieser Baustelle müssen aktuell noch die Böden in fünf Klassenzimmern verlegt werden. Also erst Linoleum ankleben, walzen, mit dem GROOVER 500-LP Fugen fräsen und anschliessend mit dem UNIFLOOR 500 verschweissen.

Und die Zeit drängt, denn nach den Sommerferien werden hier bereits die Schülerinnen und Schüler der ganz in der Nähe gelegenen Schule unterrichtet. Für die Morfs geht es dann gleich weiter. 
Sascha Morf sagt: "Wir können uns nicht beklagen. Wenn wir hier fertig sind, warten in diesem Jahr weitere Schulhäuser in Zürich auf uns, in denen wir die Böden verlegen dürfen. Sie sehen gleich aus wie dieses. Wir kennen uns also aus und mit dem Leister-Boden-Equipment sind wir auf der sicheren Seite."

Seit 60 Jahren erfolgreich beim Bodenlegen

Gegen Mittag kommt Werner Morf auf die Baustelle. Er hat das erfolgreiche Familienunternehmen vor 60 Jahren gegründet, wie er mir auf meine Frage verrät. Ich schaue ihn an, rechne und stelle mir in Gedanken einen Erstklässler auf der Baustelle vor. 60 Jahre? Kann das stimmen? Er scheint meine Gedanken gelesen zu haben und sagt lachend: "Ja, es sind 60 Jahre, ich bin jetzt 78." In dem Fall hält Bodenlegen fit und jung.

Werner Morf hat immer noch Spass an seinem Job. Während seine Söhne hier in Höngg weiterarbeiten, fängt er bereits im nächsten Schulhaus mit dem Verlegen der Linoleumbahnen an.

Im Internet sucht man den Familienbetrieb Morf übrigens vergeblich. Eine eigene Internetseite ist auch nicht nötig. Der Name Morf steht für Qualität und Zuverlässigkeit und ist in Fachkreisen seit Jahren bekannt.

Danke für die gute Zusammenarbeit

Ein grosses Dankeschön an Werner, Mischa und Sascha Morf für die gute Zusammenarbeit. Es ist nicht selbstverständlich, direkt beim Besuch auf der Baustelle zu fotografieren, Videos zu drehen und gleichzeitig das Feedback zu neuen Produkten abzuholen. Vor allem dann nicht, wenn die Zeit drängt. Wir wissen das sehr zu schätzen und wünschen Ihnen weiterhin so eine stabile Auftragslage und ganz viel Erfolg.

Fragen?
Silvan Horand

Silvan Horand arbeitet als Product Manager im Bereich Boden bei der Leister Technologies AG und ist Fachmann für alle Maschinen und Handgeräte, die zum Verlegen von flexiblen Natur- und Kunststoff-Fussböden aus Linoleum und PVC eingesetzt werden.